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Die Asiatische Hornisse

Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) breitet sich seit ihrer Einschleppung nach Europa im Jahr 2004 zunehmend auch in Deutschland aus. Im Frühjahr 2025 wurde sie bundesweit als „etabliert und weit verbreitet“ eingestuft – auch in Thüringen gilt sie inzwischen als invasive Art mit wachsender Präsenz.

Besonders betroffen sind Regionen wie Südthüringen und der Landkreis Eichsfeld, wo erste Sichtungen und Nestfunde gemeldet wurden. Die Hornisse stellt eine ernsthafte Gefahr für Honigbienen dar: Sie lauert gezielt vor Bienenstöcken und fängt heimkehrende Sammelbienen im Flug ab, um sie als Nahrung für ihre Brut zu verwerten. Für die Imkerei in Thüringen bedeutet dies eine neue Herausforderung, denn ein einziges Nest kann täglich hunderte Bienen erbeuten und so ganze Völker gefährden.

Auch wenn die Asiatische Hornisse für gesunde Menschen keine größere Gefahr darstellt als heimische Wespenarten, können ihre Stiche bei Allergikern schwere Reaktionen auslösen. Die Nester, oft hoch in Baumkronen oder an Gebäuden, erreichen beachtliche Größen und sind schwer zugänglich.

Seit der Umstufung im August 2025 besteht in Thüringen keine generelle Melde- oder Beseitigungspflicht mehr. Die Entfernung von Nestern liegt nun in der Verantwortung der Grundstückseigentümer und wird nur bei nachgewiesener Gefahr für die Biodiversität durch die Unteren Naturschutzbehörden unterstützt. Dennoch wird empfohlen, Sichtungen mit Foto über Meldeportale wie https://vespa-velutina.nrw oder beim NABU zu melden.

Die Asiatische Hornisse ist ein Beispiel dafür, wie globale Veränderungen lokale Ökosysteme beeinflussen können. In Thüringen gilt es nun, aufmerksam zu sein, gemeinsam zu handeln und unsere heimischen Bestäuber zu schützen.


Gekommen um zu bleiben.


Die Asiatische Hornisse ist inzwischen auch in Deutschland angekommen. Statt Panik braucht es jetzt vor allem eines: fachliche Einordnung, klare Unterscheidung und einen verantwortungsvollen Umgang – zum Schutz von Mensch, Umwelt und streng geschützten heimischen Arten.

Was tun, wenn eine Asiatische Hornisse gefunden wurde?



Schritt 1: Art eindeutig bestimmen

Zunächst muss sichergestellt werden, dass es sich tatsächlich um die Asiatische Hornisse handelt. Verwechslungen mit der streng geschützten Europäischen Hornisse, mit Wespen oder harmlosen Schwebfliegen kommen häufig vor.

Schritt 2: Fund offiziell melden

Jeder Verdachtsfall sollte über die Meldeplattform des jeweiligen Bundeslandes sowie über die Meldeaktion „Hornissen“ des NABU (in Zusammenarbeit mit NABU | naturgucker) gemeldet werden. Die Aktionsseite bietet umfangreiches Bildmaterial zur sicheren Bestimmung – auch von typischen Verwechslungsarten.

Schritt 3: Fachgerechte Nestentfernung veranlassen

Ist die Asiatische Hornisse bestätigt, sollte das Nest – wenn erforderlich – ausschließlich durch Fachbetriebe entfernt werden. Zwar unterliegt die Asiatische Hornisse als invasive Art nicht dem allgemeinen Schutz wildlebender Tiere (§ 39 Bundesnaturschutzgesetz), dennoch raten wir dringend von Eigenversuchen ab.

Die Nester sind oft sehr groß, befinden sich meist hoch in Baumkronen und die Tiere reagieren bei Annäherung aggressiv. Für eine sichere und sachgerechte Entfernung sollten daher qualifizierte Expertinnen und Experten hinzugezogen werden. 

Achtung:

Durch Unsicherheiten und Fehlinformationen rund um die Asiatische Hornisse gerät zunehmend auch die heimische Europäische Hornisse unter Druck. Da viele Bürgerinnen und Bürger die beiden Arten nicht sicher unterscheiden können, kommt es immer wieder zur unbeabsichtigten Tötung streng geschützter Tiere – verstärkt durch alarmistische Berichterstattung.

Aufklärung und fachliche Einordnung sind daher entscheidend, um geschützte Arten zu bewahren und rechtliche Konsequenzen zu vermeiden.

 Fragen zur Asiatischen Hornisse

Alle Hornissen gehören zur Familie der Faltenwespen und sind grundsätzlich nicht gefährlicher als unsere Honigbienen. Sowohl die heimische Europäische Hornisse (Vespa crabro) als auch die Asiatische Hornisse gelten von Natur aus als friedfertige Insekten. Menschen werden nicht grundlos angegriffen.

Stiche erfolgen nahezu ausschließlich zur Verteidigung des Nestes. Deshalb ist es wichtig, einen ausreichenden Abstand von mehreren Metern einzuhalten und Erschütterungen des Nestes zu vermeiden.

Die Asiatische Hornisse legt ihre Sekundär- bzw. Hauptnester überwiegend hoch im Astwerk großer Bäume oder an hohen Gebäuden an. Dadurch kommt es im Alltag nur selten zu direkten Kontakten. Gelegentlich können jedoch die deutlich kleineren, etwa handballgroßen Primär- bzw. Gründungsnester auffallen, die sich vereinzelt in Schuppen, Sträuchern oder geschützten Bereichen befinden.

Ein Stich der Asiatischen Hornisse ist nicht schmerzhafter als der einer Honigbiene, der Europäischen Hornisse oder anderer Wespenarten. Aus süd­europäischen Anbaugebieten sind vereinzelt Stichereignisse während der Ernte von Trauben und Obst bekannt.

Eine tatsächliche gesundheitliche Gefahr durch Insektenstiche besteht in erster Linie für Menschen mit einer Insektengiftallergie.

Wissenschaftliche Einordnung: Was ist wirklich bekannt?

Auch wenn der Kenntnisstand zur Asiatischen Hornisse in Deutschland noch begrenzt ist, liegen aus Ländern wie Frankreich, Italien und Spanien bereits umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen vor. Dort ist die Art seit rund 20 Jahren etabliert und erlaubt eine realistische Einschätzung möglicher Auswirkungen.

Auswirkungen auf die Imkerei

Die Asiatische Hornisse ist ein Generalist und nutzt ein breites Nahrungsspektrum. Dieses richtet sich nach dem natürlichen Angebot und der Jahreszeit. Neben Fliegen, Käfern, Spinnen und anderen Insekten nutzt sie auch Aas als Proteinquelle für die Larvenaufzucht – in Küstenregionen sogar Meeresorganismen.

Honigbienen gehören zwar zum Beutespektrum, stehen dort jedoch nicht im Vordergrund. Gejagt werden sie vor allem dann, wenn sich Bienenvölker in unmittelbarer Nähe eines Hornissennestes befinden – meist am Flugloch der Beuten. Insgesamt überwiegen jedoch andere Insektenarten wie Fliegen, Wespen, Schmetterlinge oder Spinnen deutlich.

Ein Hornissenvolk benötigt etwa 11 kg Insektenbiomasse pro Jahr. Diese Menge pauschal mit der Zahl erbeuteter Honigbienen gleichzusetzen, ist fachlich nicht korrekt.

Wann steigt der Jagddruck?

In den ersten Wochen nach der Nestgründung jagt die Königin allein. Erst mit wachsender Volksgröße – meist ab Juli – steigt der Proteinbedarf deutlich. Zu diesem Zeitpunkt haben Honigbienenvölker ihren Saisonhöhepunkt jedoch bereits überschritten. Verluste einzelner Flugbienen sind für gesunde, starke Bienenvölker in der Regel unproblematisch und werden durch den natürlichen Nachwuchs ausgeglichen.

Gefährdet sind vor allem geschwächte oder kleine Bienenvölker, etwa bei starkem Varroa‑Befall. Solche Völker können sich schlechter verteidigen und sind anfälliger für zusätzlichen Stress.

Bei hoher Nestdichte kann es außerdem zu Belagerungssituationen am Flugloch kommen. Die Bienen reduzieren dann ihre Sammelaktivität und gehen in eine Abwehrhaltung über. Hält dieser Zustand länger an, kann dies Auswirkungen auf die Überwinterungsstärke haben.

Eine Studie aus Frankreich beziffert mögliche wirtschaftliche Schäden für die Imkerei auf bis zu 30 Mio. Euro jährlich – allerdings ist nicht jeder Schaden automatisch auf die Asiatische Hornisse zurückzuführen.

Auswirkungen auf die Biodiversität

Eine Art gilt erst dann als invasiv, wenn sie nachweislich die Biodiversität gefährdet und gleichzeitig realistische Möglichkeiten bestehen, negative Effekte zu begrenzen. Für die Asiatische Hornisse fehlen hierzu bislang belastbare Langzeitdaten.

Untersuchungen zeigen:

  • Der Anteil von Wildbienen im Beutespektrum liegt bei unter 0,1 %
  • Hummeln können sich sogar aktiv gegen Angriffe verteidigen
  • In Italien wurde keine Konkurrenz zur heimischen Europäischen Hornisse festgestellt

Bis heute ist in Deutschland keine invasive Insektenart bekannt, die zum Aussterben einer heimischen Art geführt hat – auch bei lokal starkem Auftreten.

Interessant ist zudem: In Spanien profitieren Wespenbussarde von der Asiatischen Hornisse als neue Nahrungsquelle. In einigen Regionen hat dies sogar zu stabileren Populationen dieser seltenen Greifvogelart geführt.

Auswirkungen auf Obst- und Weinbau

Wie alle Faltenwespen benötigen auch Hornissen für die Larvenaufzucht Protein, während die erwachsenen Tiere zuckerhaltige Nahrung wie Nektar, Baumsäfte oder reifes Obst aufnehmen.

Aus Spanien und Portugal werden Fraßschäden an reifen Trauben gemeldet – insbesondere im Weinbau. Das tatsächliche wirtschaftliche Ausmaß dieser Schäden ist derzeit jedoch noch nicht belastbar belegt.

ProEx‑Fazit

Die Asiatische Hornisse stellt keine pauschale Bedrohung für Mensch, Bienen oder Biodiversität dar. Entscheidend sind sachliche Bewertung, Monitoring und fachgerechtes Handeln statt Panik oder Fehlreaktionen.

Das bisherige Ausbreitungsgeschehen zeigt eindeutig: Die Asiatische Hornisse lässt sich nicht mehr aufhalten. Trotz Melde‑ und Beseitigungspflicht sowie teils erheblichem finanziellem und personellem Aufwand ist es weder gelungen, ihre Etablierung zu verhindern noch die weitere Ausbreitung spürbar zu bremsen. Diese Entwicklung ist auch von anderen invasiven Arten bekannt.

Wissenschaftliche Untersuchungen – unter anderem aus Frankreich – belegen, dass Nestentfernungen die Populationsentwicklung kaum beeinflussen, sobald sich die Art regional etabliert hat. Viele Nester werden erst spät entdeckt, wenn bereits Jungköniginnen ausgeschwärmt sind. Eine nachhaltige Reduktion ist so nicht möglich.

Vor diesem Hintergrund gilt: Die Asiatische Hornisse ist gekommen, um zu bleiben. Ein pauschales „Weiter so“ ist nicht zielführend. Stattdessen braucht es ein angepasstes Management, das Bekämpfungsmaßnahmen gezielt, abgestuft und auf Basis realistischer Erfolgsaussichten einsetzt. So können Ressourcen wirksam genutzt und Maßnahmen flexibel an neue Erkenntnisse angepasst werden.

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