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Wespennest oder nicht? 

Die wichtigsten Unterschiede



So erkennen Sie den Unterschied zwischen Bienen‑, Wespen‑ und Hornissennestern

Es summt und brummt – und plötzlich entdecken Sie ein Nest an Ihrem Gebäude oder im Garten. Doch handelt es sich um ein Bienennest, ein Wespennest oder vielleicht sogar um ein Hornissennest?

Keine Sorge: Die Unterschiede lassen sich gut erkennen. Entscheidend sind dabei das Aussehen des Nests, der typische Standort, das verwendete Material sowie die Insekten selbst.

Mit dem richtigen Blick lassen sich die Nester eindeutig zuordnen – und wir unterstützen Sie dabei gern fachkundig und zuverlässig.



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Dann fordern Sie professionelle Hilfe an, unsere Mirarbeiter beraten Sie gern.

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Das klassische Wespennest: Deutsche und Gemeine Wespe


So sieht ein Wespennest aus



Ein Wespennest wirkt auf den ersten Blick wie ein kleines Kunstwerk aus Papier. Schon optisch lässt es sich gut vom honiggelben Nest der Honigbiene unterscheiden. Auch der gewählte Nistplatz ist meist ein anderer. Lediglich die Hornisse – die größte heimische Wespenart – baut ebenfalls papierartige Nester.

Rund und umhüllt:

Wespennester sind meist kugelig oder tropfenförmig und von einer schützenden Papierhülle umgeben. Damit unterscheiden sie sich deutlich von Bienennestern, die weder eine Hülle noch eine feste Form besitzen. Manche Wespennester hängen frei und sind dadurch gut sichtbar. Im frühen Baustadium können die Waben noch offen zu erkennen sein. Ein klares Unterscheidungsmerkmal ist die Farbe: Wespennester sind hellgrau, nicht honiggelb.

Feine Papierstruktur:

Für den Nestbau zerkauen Wespen Holzfasern und vermischen sie mit ihrem Speichel zu einer papierähnlichen Masse. Dafür nagen sie unter anderem an Zäunen, Gartenmöbeln oder Baumrinde. Das Ergebnis ist ein erstaunlich leichtes und zugleich stabiles Nest, das oft an eine runde Papierlaterne erinnert. Die Oberfläche ist glatt und ähnelt in Farbe und Struktur recyceltem oder handgeschöpftem Papier.

Bevorzugte Standorte:

Wespen sind sogenannte Dunkelhöhlennister und errichten ihre Nester bevorzugt an geschützten, schattigen Orten. Das kann frei hängend in einer ruhigen Gartenecke sein, aber auch in Dachböden oder anderen dunklen Hohlräumen.

Problematisch wird es, wenn die Wespenkönigin einen Hohlraum wählt, der von Menschen genutzt oder häufig passiert wird – etwa Rollladenkästen. In solchen Fällen können Wespen leicht ins Haus gelangen und eine Gefährdung darstellen. Dann sollte das Wespennest fachgerecht geprüft und gegebenenfalls durch einen Fachbetrieb behandelt werden.




So lange besteht ein Wespennest


Die gute Nachricht zuerst: Ein Wespennest ist immer nur einjährig und wird lediglich eine Saison bewohnt. Im Gegensatz zu Bienen sind Wespen nicht kälteresistent. Spätestens im Winter stirbt das gesamte Volk ab – mit Ausnahme der befruchteten Jungköniginnen.

Erst wenn ein Wespennest vollständig unbewohnt ist, darf es auch selbst entfernt werden. Ein altes Nest wird im Folgejahr nicht erneut besiedelt. Das ist ein wesentlicher Unterschied zwischen Wespen‑ und Bienennestern. Wespennester sind daher eine einmalige Angelegenheit.

Zu beachten ist jedoch: Beliebte Nistplätze können im nächsten Jahr erneut von einer Jungkönigin genutzt werden.

Ein Wespennest wächst rasant



Ein Wespennest beginnt im Frühjahr mit nur einer einzigen Jungkönigin, die im Vorjahr geschlüpft, befruchtet worden und an einem geschützten Ort überwintert hat.

Im Frühling – meist im Mai oder Juni – macht sie sich auf die Suche nach einem geeigneten Nistplatz. Dort legt sie die ersten Zellen an und zieht die ersten Arbeiterinnen noch selbst auf. Sobald diese geschlüpft sind, übernehmen sie den weiteren Nestbau.

Innerhalb weniger Wochen kann das Wespennest stark anwachsen und im Laufe des Sommers mehrere tausend Tiere beherbergen. Entsprechend wird das Nest kontinuierlich erweitert: Neue Zellen und Papierwaben kommen ständig hinzu.

Ein Wespennest ist klimatisiert


Wespen sind in der Lage, das Klima im Nest aktiv zu regulieren. Wird es im Hochsommer zu warm, fächern sie mit ihren Flügeln, um die Brut zu kühlen. Bei niedrigeren Temperaturen erzeugen sie durch Muskelzittern Wärme, um das Nest auf Temperatur zu halten.

So sorgen die Wespen dafür, dass das Brutklima im Nest stets stabil bleibt.

Wespen setzen auf auffällige Warnfarben




Ob es sich um ein Wespennest oder ein Bienennest handelt, lässt sich oft bereits an den Tieren selbst erkennen. Das klingt simpel, ist aber besonders hilfreich, wenn sich das Nest im Verborgenen befindet. Ein Blick auf die ein- und ausfliegenden Insekten gibt meist schnell Aufschluss.

Da auch Bienen gerne in Hohlräumen nisten – wenn auch in anderen als Wespen – ist es sinnvoll, beide Arten unterscheiden zu können. Und das ist leichter, als man denkt.

Aussehen:

Bienen wirken insgesamt robust und pelzig und zeigen eher gedeckte Farbtöne. Wespen hingegen fallen durch ihre leuchtenden Warnfarben auf: Sie sind deutlich gelb‑schwarz gestreift, ihr Körper ist schlanker und besonders die schmale Taille ist charakteristisch – daher auch der Begriff Wespentaille. Im Gegensatz zu Bienen sind Wespen glatt und besitzen keinen dichten Haarpelz.

Verhalten:

Wespen gelten als deutlich wehrhafter als Bienen oder auch Hornissen. Sie stechen zwar nicht grundlos, reagieren jedoch schnell, wenn sie sich bedroht fühlen. Dabei kann es auch zu Missverständnissen kommen, selbst wenn von uns keine Gefahr ausgeht.

Über sogenannte Pheromone alarmiert eine Wespe ihre Artgenossinnen, sodass aus einer einzelnen Abwehrreaktion schnell mehrere werden können. Wespen verteidigen ihr Nest aktiv und können mehrfach stechen, da sie ihren glatten Stachel dabei nicht verlieren.

Aus diesem Grund ist es wichtig, aufmerksam zu sein, wenn sich ein Wespennest in der Nähe von Wohnräumen befindet, und im Zweifel eine fachgerechte Lösung in Betracht zu ziehen.

Flugverhalten:

Rund um ein Wespennest ist häufig ein reger Wachflug zu beobachten. Die Tiere sind jederzeit bereit, ihr Nest zu verteidigen. Auch deshalb dürfen Wespennester nicht eigenständig entfernt werden.

Wespen benötigen für die Aufzucht ihrer Brut eiweißreiche Nahrung und jagen daher andere Insekten wie Mücken. Gleichzeitig bedienen sie sich gern an Grillgut oder süßen Speisen, vor allem im Spätsommer und Herbst, wenn die Larvenentwicklung abgeschlossen ist.

Im Gegensatz zu Bienen meiden Wespen menschliche Nahrung nicht: Limonade, Eis oder Kuchen sind für sie attraktive Energiequellen. Blumen werden zwar ebenfalls angeflogen, spielen jedoch eine untergeordnete Rolle – Fallobst und sehr reifes Obst sind deutlich interessanter.


 Erdwespen – wenn das Wespennest im Boden liegt


Barfuß durch die eigene Blumenwiese zu laufen, kann unerwartet gefährlich werden – insbesondere dann, wenn sich Erdwespen mit einem unterirdischen Nest im Garten angesiedelt haben.

In vielen Fällen handelt es sich bei Erdwespen um die Gemeine Wespe oder die Deutsche Wespe. Ihr Nest befindet sich im Boden und besitzt meist nur einen gut erkennbaren Haupteingang. Darin unterscheiden sich Erdwespennester deutlich von Erdbienen‑ oder Wildbienennestern, bei denen oft mehrere kleine Einfluglöcher im Boden zu sehen sind.

Erdwespen reagieren besonders empfindlich auf Erschütterungen. Kommt man ihrem Nest zu nahe – etwa beim Rasenmähen oder Betreten der Fläche – können sie sehr aggressiv reagieren.

Haben Sie ein Erdwespennest in Ihrem Garten entdeckt, sollten Sie keine eigenen Maßnahmen ergreifen. Eine fachgerechte Artbestimmung und Einschätzung der Situation ist entscheidend. Wir von ProEx unterstützen Sie gern bei der Einordnung und prüfen, ob und welche Maßnahmen rechtlich und fachlich zulässig sind.


 Nicht alle Wespen bauen Nester – und die meisten sind harmlos


Wenn wir an Wespen und Wespennester denken, haben wir meist nur zwei Arten vor Augen: die Gemeine Wespe (Vespula vulgaris) und die Deutsche Wespe (Vespula germanica). Diese beiden Arten bauen größere Nester, zum Beispiel in Erdhöhlen, Dachböden, Rollladenkästen, unter Dächern, an Gartenhäusern oder in Holzstapeln.

Tatsächlich gibt es jedoch viele weitere Wespenarten. Ein großer Teil von ihnen lebt solitär, also ohne Staatenbildung. Diese Wespen bauen keine klassischen Wespennester und bleiben für uns Menschen meist unauffällig und harmlos.

 Die weiteren genannten Wespenarten bilden zwar ebenfalls Nester und leben in Staaten, sind für den Menschen jedoch in der Regel ungefährlich und harmlos.




Diese Langkopfwespe baut ein Nest, das dem der bekannteren Wespenarten ähnelt. Ihr frei hängendes Nest befindet sich jedoch meist gut sichtbar in Hecken, Gebüschen oder unter Dachvorsprüngen.

Die Sächsische Wespe gilt als vergleichsweise friedlich. Sie verteidigt ihr Nest in der Regel nur bei starken Erschütterungen oder direkter Bedrohung. Da sie kein Interesse an menschlichen Lebensmitteln hat, begegnet man ihr weder an der Kaffeetafel noch beim Grillen.

Feldwespen – friedliche und nützliche Nachbarn

Die Feldwespe ist eine harmlose und oft übersehene Wespenart in Deutschland. In vielen Punkten unterscheidet sie sich deutlich von den bekannten Wespen, die am Kuchen oder Grill als störend empfunden werden.

Ihr Nest ist leicht zu erkennen: Es besitzt keine schützende Hülle, die grauen Waben liegen offen. Das Nest ist klein, schirmförmig und wird lediglich von 15 bis 30 Tieren bewohnt – das Volk bleibt daher überschaubar.

Feldwespen sind ausgesprochen friedlich. Selbst wenn man in unmittelbarer Nähe an ihrem Nest vorbeigeht, fühlen sie sich in der Regel nicht gestört. Ein solches Nest kann daher meist problemlos toleriert werden, auch wenn es sich in direkter Nachbarschaft befindet. Zudem sind Feldwespen äußerst nützlich, da sie viele andere Insekten jagen und so einen wichtigen Beitrag zur natürlichen Schädlingsbekämpfung leisten.

Typisches Erscheinungsbild:

Feldwespen erkennt man gut an ihrem auffälligen Flugverhalten: Beim Fliegen lassen sie ihre langen Hinterbeine herabhängen, was sehr charakteristisch wirkt. Ihr Körper ist insgesamt schlanker und langgestreckter als der der Deutschen oder Gemeinen Wespe. Besonders auffällig sind zudem die orange gefärbten Fühler und Hinterbeine.

Die Mittlere Wespe, auch als „kleine Hornisse“ bekannt, gehört ebenfalls zu den Langkopfwespen. Ihr frei hängendes und gut sichtbares Nest ähnelt dem der Sächsischen Wespe. Bevorzugt baut sie es in Hecken, Sträuchern oder lichten Wäldern.

Die Königin ähnelt optisch der Europäischen Hornisse, was zu ihrem Beinamen geführt hat. Die Arbeiterinnen der Mittleren Wespe zeigen hingegen eine sehr unterschiedliche Färbung – von rötlichen Tönen über fast schwarz bis hin zu feinen gelben Streifen.

Für Menschen wird die Mittlere Wespe in der Regel nur dann unangenehm, wenn ihr Nest durch starke Erschütterungen gestört wird, etwa beim Heckenschneiden. Da Wespen ihre Nester meist nur von Ende April bis Oktober bewohnen und in dieser Zeit Hecken und Sträucher ohnehin kaum geschnitten oder gerodet werden dürfen, kommt es insgesamt nur selten zu Begegnungen.

Die Rote Wespe, auch als Waldwespe bekannt, ist die nächste Verwandte der Gemeinen bzw. Deutschen Wespe. Ihren Namen verdankt sie der auffälligen Rotfärbung hinter der schmalen Taille, durch die sie sich bei genauerem Hinsehen gut von anderen Wespenarten unterscheiden lässt.

Obwohl sie diesen auf den ersten Blick ähnelt, unterscheidet sich die Rote Wespe deutlich in ihrem Verhalten. Sie nistet überwiegend unterirdisch und gilt als vergleichsweise friedlich. Für Menschen stellt sie in der Regel keine Bedrohung dar.


Hornissennest 


Nester der Europäischen Hornisse


Hornissennester ähneln auf den ersten Blick den Nestern von Wespen – das ist kein Zufall, denn die Hornisse gehört zur Familie der Wespen. Die Europäische Hornisse (Vespa crabro) steht jedoch unter besonderem Schutz. Ihr Nest darf keinesfalls ohne Genehmigung der zuständigen Naturschutzbehörde entfernt werden.

Das ist auch gut so, denn Hornissen sind deutlich friedlicher, als ihr Ruf vermuten lässt. Sie greifen Menschen in der Regel nicht an und stellen keine besondere Gefahr dar.

Eine Ausnahme bildet die Asiatische Hornisse: Auch sie ist für Menschen ungefährlich, gilt jedoch als invasive Art, die heimische Insektenarten bedroht.

Trotz der optischen Ähnlichkeit zu Wespennestern lassen sich Hornissennester gut erkennen.


So erkennen Sie ein Hornissennest


Großer Eingang:

Hornissennester besitzen ein deutlich größeres Einflugloch als Wespennester. Dieser Eingang wirkt wie ein kleines „Tor“ und wird häufig von Hornissen bewacht. Unterhalb des Eingangs sind oft Kotspuren am Boden zu sehen.

Grobe Papierstruktur:

Auch Hornissen stellen ihr Nest aus zerkautem Holz her. Dadurch entsteht eine papierartige Oberfläche. Im Vergleich zu Nestern der Deutschen oder Gemeinen Wespe ist das Hornissennest meist braun‑grau gefärbt, häufig mit einem leicht rötlichen Schimmer. Die Struktur wirkt grober und unregelmäßiger, die einzelnen Schichten und Holzmaserungen sind gut erkennbar.

Hornissennester sind rundlich, oben meist etwas abgeflacht und können beachtliche Größen erreichen – bis zu 30 cm Durchmesser und 60 cm Länge.

Bevorzugter Standort:

Hornissen nisten bevorzugt an dunklen, ruhigen Orten, etwa in Baumhöhlen, Scheunen, Dachböden oder offenen Nistkästen. Anders als Wespennester sind Hornissennester jedoch oft gut sichtbar. Bei Platzmangel kann es vorkommen, dass zusätzlich ein kleines Nebennest angelegt wird. 

So lange besteht ein Hornissennest


Ein Hornissennest wird – ähnlich wie ein Wespennest – nur eine Saison lang bewohnt. Die Hornissenkönigin lebt etwa ein Jahr. Sie überwintert geschützt vor Frost und Kälte und gründet im Frühjahr einen neuen Staat.

Die Arbeiterinnen und Drohnen leben hingegen nur wenige Wochen. Im Herbst stirbt das gesamte Volk ab. Lediglich die jungen, befruchteten Königinnen überleben den Winter. Sie überwintern einzeln außerhalb des ursprünglichen Nestes und gründen im folgenden Jahr ein neues Hornissennest.

Aus diesem Grund ist es oft sinnvoll, sich mit einem Hornissennest zu arrangieren: Mit Beginn der kalten Jahreszeit, spätestens Anfang November, ist das Nest verlassen. Alte Hornissennester werden nicht erneut besiedelt und können danach gefahrlos entfernt werden.

Ab wann Sie Hornissennester entdecken können

Mit dem Mai werden die Tage länger und wärmer. Ein tiefes Brummen kündigt sie an: Die Jungkönigin ist unterwegs, um einen geeigneten Nistplatz zu finden. In dieser Zeit beginnt sie eigenständig mit dem Bau der ersten sechseckigen Waben und versorgt ihre Brut selbst durch Jagd.

Bis etwa Ende Juni können die bis zu 35 mm großen Königinnen noch beobachtet werden. Danach widmen sie sich vollständig dem weiteren Aufbau des Nestes und des Volkes.

Befindet sich ein noch kleines Hornissennest an einem ungünstigen Ort, kann eine schonende Umsiedlung in Betracht gezogen werden. Diese darf ausschließlich durch Fachbetriebe erfolgen und ist genehmigungspflichtig durch die zuständige Naturschutzbehörde.

Ab wann Sie Hornissennester entdecken können



Ein Hornissennest wird – ähnlich wie ein Wespennest – nur eine Saison lang bewohnt. Die Hornissenkönigin 

Mit dem Mai werden die Tage länger und wärmer. Ein tiefes Brummen kündigt sie an: Die Jungkönigin ist unterwegs, um einen geeigneten Nistplatz zu finden. In dieser Zeit beginnt sie eigenständig mit dem Bau der ersten sechseckigen Waben und versorgt ihre Brut selbst durch Jagd.

Bis etwa Ende Juni können die bis zu 35 mm großen Königinnen noch beobachtet werden. Danach widmen sie sich vollständig dem weiteren Aufbau des Nestes und des Volkes.

Befindet sich ein noch kleines Hornissennest an einem ungünstigen Ort, kann eine schonende Umsiedlung in Betracht gezogen werden. Diese darf ausschließlich durch Fachbetriebe erfolgen und ist genehmigungspflichtig durch die zuständige Naturschutzbehörde.

Hornissen – friedliche Wespen in XXL-Format




Hornissen sind beeindruckende Insekten und gut zu erkennen. Da sich ihre Nester jedoch auch an weniger offensichtlichen Stellen befinden können, lohnt sich ein genauer Blick: Wer fliegt eigentlich aus der Baumhöhle, dem Rollladenkasten oder vom Dach?

Aussehen:

Hornissen gehören zu den größten heimischen Wespenarten. Mit einer Größe von etwa 20 bis 30 mm sind sie deutlich größer als ihre Verwandten. Ihre Färbung ist ebenfalls typisch: Eine rotbraune Grundfarbe mit gelb‑schwarzer Zeichnung am Hinterleib sowie ein rötlich gefärbter Kopf unterscheiden sie klar von der Gemeinen oder Deutschen Wespe, die einen schwarzen Kopf und eine auffällig gelb‑schwarze Streifenzeichnung besitzt.

Verhalten:

Trotz ihrer Größe sind Hornissen ausgesprochen friedlich und für Menschen harmlos. Sie zeigen ein defensives Verhalten und ziehen sich eher zurück, als anzugreifen. Ein Stich erfolgt nur in Ausnahmefällen, etwa bei direkter Bedrohung des Nestes – zum Beispiel durch starke Erschütterungen. Häufig wird der Nesteingang von einer einzelnen Hornisse überwacht.

Hornissen haben zudem kein Interesse an menschlichen Lebensmitteln. Grillgut, Kuchen oder süße Getränke lassen sie unbeachtet. Stattdessen jagen sie Mücken und andere Insekten – und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur natürlichen Schädlingsregulierung.

Flugverhalten:

Oft hört man Hornissen, bevor man sie sieht: Ihr tiefes Brummen kann überraschend laut sein und erreicht bis zu 60 dB – vergleichbar mit einer normalen Unterhaltung. Hornissen sind früh morgens aktiv und fliegen im Gegensatz zu vielen anderen Insekten auch am Abend. Selbst bewölktes Wetter stört sie nicht, lediglich Regen oder Temperaturen unter 12 °C halten sie im Nest.

Durch Lichtquellen können sich Hornissen nachts gelegentlich in unsere Nähe verirren, bleiben dabei jedoch harmlos. In solchen Fällen hilft es meist, das Licht auszuschalten und die Hornisse gezielt nach draußen zu lenken – alternativ bewährt sich auch die klassische Glas‑und‑Papier‑Methode.


Hornissennester stehen unter strengem Schutz




Hornissennester stehen unter besonderem gesetzlichen Schutz – ebenso wie die Tiere selbst. Die Europäische Hornisse ist nach § 39 des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) streng geschützt und steht bereits seit 1984 auf der Roten Liste bedrohter Tierarten. Ihr natürlicher Lebensraum nimmt zunehmend ab.

Da Hornissen sehr friedlich sind, stellen selbst Nester in der Nähe von Häusern oder Wohnungen in der Regel keine Gefahr für Menschen dar. Sollte dennoch eine Umsiedlung erforderlich sein, darf diese nur mit Genehmigung der zuständigen Naturschutzbehörde erfolgen und muss fachgerecht durchgeführt werden.

Bei Verstößen gegen die gesetzlichen Vorgaben drohen empfindliche Bußgelder von bis zu 50.000 Euro, je nach Region sogar darüber hinaus.

Im Zweifel gilt: Nicht selbst handeln, sondern fachkundigen Rat einholen – wir von ProEx unterstützen Sie gern.

Ausnahme: Die Asiatische Hornisse




Die Asiatische Hornisse ist ein sogenanntes Neozoon – also eine invasive Art – und stellt eine Gefahr für die heimische Insektenwelt und die biologische Vielfalt dar. Für Menschen ist sie zwar ebenso ungefährlich, dennoch geht von ihr eine ernsthafte ökologische Bedrohung aus.

Da die Europäische Hornisse bereits zu den bedrohten Arten zählt, gefährden eingeschleppte Hornissenarten aus dem Nahen Osten ihren Lebensraum zusätzlich. Aus diesem Grund müssen Asiatische Hornissen zwingend der zuständigen Naturschutzbehörde gemeldet werden.

Gleiches gilt für die Orientalische Hornisse, die in Deutschland erstmals im Oktober 2024 nachgewiesen wurde.

So unterscheiden Sie die Asiatische von der Europäischen Hornisse

Die Asiatische Hornisse unterscheidet sich in mehreren Punkten deutlich von der heimischen Europäischen Hornisse (Vespa crabro):

  • Größe:

    Mit einer Körperlänge von etwa 2,5 cm ist die Asiatische Hornisse rund 0,5 cm kleiner als die Europäische Hornisse. Auch ihre Königinnen sind insgesamt kleiner.

  • Färbung:

    Die Asiatische Hornisse ist insgesamt deutlich dunkler. Ihr Körper ist überwiegend schwarz, der Hinterleib zeigt dunkel‑orangefarbene Streifen.

  • Kopf:

    Das Gesicht der Asiatischen Hornisse ist schwarz mit orangem Stirnschild.

    Die Europäische Hornisse hingegen besitzt ein rotbraunes Gesicht mit gelbem Stirnschild.

Kurz zusammengefasst

  • kleiner als die Europäische Hornisse (ca. 2,5 cm)
  • überwiegend schwarzer Körper mit dunkel‑orangenen Streifen
  • dunkles Gesicht mit orangem Stirnschild

Mehr Informationen zur Asiatischen Hornisse gibt es HIER



Hummeln und Hummelnester erkennen

Hummeln – pelzige Verwandte der Bienen


Hummeln gehören zur Familie der Bienen und fallen sofort durch ihren kräftigen, rundlichen Körperbau auf. Sie sind – ähnlich wie Honigbienen – deutlich behaart und wirken dadurch fast pelzig. Je nach Art variiert ihre Färbung, meist ist sie jedoch kontrastreich in Gelb‑, Weiß‑ und Schwarztönen gehalten. Hummeln erreichen eine durchschnittliche Körperlänge von etwa 10 bis 13 mm.

Wie andere Bienenarten sind auch Hummeln grundsätzlich stichfähig, stechen jedoch nur in Ausnahmefällen.

Ein Hummelnest besteht – abhängig von der Art – aus etwa 50 bis 600 Tieren. Als Nistplätze bevorzugen Hummeln hohle Baumstämme, Erdlöcher oder andere geschützte, unterirdische Bereiche. Die Nester werden in der Regel nur eine Saison genutzt und danach dauerhaft verlassen.

In Deutschland stehen Hummeln, Hornissen und Wildbienen unter besonderem gesetzlichen Schutz. Sie sind durch die Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) sowie das Bundesnaturschutzgesetz geschützt. Maßnahmen an Nestern oder Tieren dürfen daher nicht eigenmächtig durchgeführt werden.


Wespen und Wespennester stehen unter gesetzlichem Schutz


Wespen und ihre Nester sind nach § 39 des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) geschützt. Aus diesem Grund darf ein Wespennest nicht einfach so entfernt werden.

Eine Entfernung oder Umsiedlung ist nur bei einem triftigen Grund, etwa bei einer konkreten Gefährdung, zulässig. In solchen Fällen sind behördliche Genehmigungen erforderlich.

Wer gegen diese Vorgaben verstößt, muss mit hohen Bußgeldern von bis zu 50.000 Euro rechnen.

Unser Tipp: Nicht selbst handeln – wir beraten Sie gern und prüfen, welche Maßnahmen rechtlich und fachlich zulässig sind.


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Erfahren Sie, wie die ProEx GmbH Sie professionell bei der Bekämpfung Wespen unterstützen kann.

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